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Es gibt nur zwei Arten von Motivation aus denen jeder Menschen heraus handelt. Jede Handlung verbinden wir entweder mit Schmerz oder Freude.

Wer das Schmerz-Freude-Prinzip versteht und anwendet, wird seine Selbstmotivation stark verbessern können. Bei fehlender Motivation verbindest Du, das was zu tun ist, oder die Aufgabe wahrscheinlich mit Schmerz und nicht mit Freude.

 

Wir alle kennen Dinge oder Aufgaben, die wir nicht gerne tun. Wir tun sie deshalb nicht gern, weil es uns einfach keine Freude macht, diese Dinge zu erledigen. Oft schieben wir Aufgaben bis zum letzten Tag auf, weil wir einfach keine Lust dazu haben und keine Freude daran haben sie zu erledigen.

Unsere Hauptmotivation im Leben ist es, Schmerz zu vermeiden. Menschen tun grundsätzlich alles, um Schmerzen zu vermeiden. Erst danach kommt der Wunsch, Freude zu empfinden. Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie Dinge mit Schmerzen verbinden die eigentlich gut für sie sind.

Hier dafür ein tolles Beispiel. Wir wissen alle, dass es für unsere Gesundheit besser wäre, Treppen zu steigen, anstatt mit der Rolltreppe zu fahren. Viele Menschen leiden an einem Mangel an Bewegung und Fitness. Wie kann man Menschen dazu bringen die Treppe, anstatt die Rolltreppe zu benutzen? Das folgende Video veranschaulicht auf brillante Art und Weise, wie einfach Menschen zu motivieren sind.

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Durch die Treppe als Piano benutzten 66% mehr Menschen als sonst die Treppe. Es macht logischer Weise einfach mehr Spaß diese Treppe, anstatt die Rolltreppe zu benutzen. Menschen verbinden mit dieser Piano-Treppe einfach das Gefühl der Freude.

Wenn Du Tätigkeiten, welche Du nicht gern erledigst mit dem falschen Gefühl verbindest, wirst Du es sehr schwer haben, Dich selbst zu motivieren. Wenn Du es schaffst, Tätigkeiten die Du nicht gern tust, mit dem Gefühl der Freude zu verbinden, wird es Dir leichter fallen ungeliebte Aufgaben oder Tätigkeiten zu erledigen.

Das Schmerz-Freude-Prinzip funktioniert aber auch in die entgegengesetzte Richtung. Nehmen wir einfach mal das Rauchen. Das Rauchen, so wissen wir alle, ist etwas was für unseren Köper sehr schädlich ist. Warum rauchen dann trotzdem so viele Menschen? Es ist nicht der Rauch der Rauchern unbedingt schmeckt, sondern es ist das Gefühl, was sie mit dem Rauchen verbinden. Jeder Raucher verbindet mit dem Rauchen ein positives Freude bringendes Gefühl.

Wer mit dem Rauchen dauerhaft aufhören will, hat im Grunde genommen nur eine einzige Chance. Es müssen mit dem Rauchen Schmerzen verbunden werden. Schmerzen die so groß sind, dass wirklich nie wieder eine Zigarette angefasst wird. Auf meinem Seminar UIP-I ist das Aufhören mit dem Rauchen und das Abnehmen eines der vielen Themen.

Für alle, die wirklich mit dem Rauchen aufhören wollen, werden am zweiten Tag meines Seminares die Schmerzen für das Rauchen so groß gemacht, das die betreffenden  Personen tatsächlich mit dem Rauchen aufhören. Das gleiche gilt für übergewichtige Personen oder Menschen, die Abnehmen wollen. Wenn wir mit der Nahrungsaufnahme Schmerzen verbinden, ist es einfacher Gewicht zu verlieren, da wir weniger essen werden.

Durch das Verständnis von Schmerz und Freude, als Motivatoren, kannst Du jederzeit handeln, um Deine schlechten Gewohnheiten zu ändern. Wenn wir lernen Schmerz und Freude richtig zu fokussieren und anzuwenden, sind sie wichtige treibenden Kräfte in unserem Leben.

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