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Unser Leben wird von vielen unterschiedlichen Gefühlen begleitet, die einen machen uns traurig und lassen uns schlecht fühlen. Die anderen Gefühle berauschen uns mit Freude und lassen uns glücklich sein. Eines der wichtigsten dieser Gefühle ist die Dankbarkeit.

 



Wir glauben, unsere Partner zu lieben, dabei fordern wir, wollen besitzen und machen unsere Partner sehr oft zu unserem Eigentum. Wir empfinden Groll, wenn wir nicht das bekommen was wir haben wollen. Wir glauben, unsere Kinder zu lieben, und sind enttäuscht, wenn sie nicht hören und sich lieber frei entfalten möchten. Wir glauben unsere Eltern zu lieben und sind denen böse, weil sie angeblich alles falsch gemacht haben. Wir glauben andere Menschen, Nationen zu lieben und verurteilen sie oft dafür, dass sie anders sind, als wir.

Dieses alles ist nicht die Liebe. Die glücklichen Momente, die wir meist in der Bauchgegend und nicht im Herzen empfinden, sind alles kleine Lieben auf dem Weg zu DER Liebe und gehören alle zu unserer Entwicklung dazu. Das ist schwer nach zu vollziehen, wenn man dieses Gefühl in sich noch nicht entdeckt hat.

Es gibt eine riesengroße Brücke- die Dankbarkeit, sie ist leichter zu „erlernen“, als die wahre Liebe zu finden. Wenn wir Dankbarkeit aus dem tiefsten Herzen fühlen, verleiht es uns das Gefühl, fliegen zu können und die ganze Welt zu umarmen. Durch die Dankbarkeit fühlt sich unser Herz leichter, ja unser ganzes Sein. Wenn wir gelernt haben aus dem tiefsten Herzen dankbar zu sein, wissen wir, was Liebe ist.

Hier zwei sehr wirksame Übungen, die uns zu Dankbarkeit führen:
1. Ein Zettel mit all den Dingen, für die Du dankbar bist. Trage ihn immer bei Dir und wenn Du Dich schlecht fühlst, hole den Zettel hervor und lies ihn. Du wirst sehen, dass Deine Gefühle sich verändern. Diese Übung ist sehr wertvoll, denn sie leitet unsere Aufmerksamkeit auf wunderbare Dinge in unserem Leben.
2. Jeden Morgen beim Aufstehen alle die Dinge im Geiste durch zu gehen, für die Du dankbar bist. Am besten mit einem 4-Wochen-Plan, da neue Gewohnheiten etwa diese Zeit brauchen, um zu Selbstverständlichkeit in unserem Leben zu werden. Verlasse das Bett erst, wenn Du das Gefühl der tiefen Dankbarkeit erreicht hast, verweile zeitlang in dem Zustand und starte glücklich in den Tag.

Falls Du gerade an einem Punkt in Deinem Leben stehst, an dem Du nicht weißt, wofür Du dankbar sein kannst, hier ein Paar Beispiele:

  • unsere Kinder, sie sind wunderbare Geschenke, sie lehren uns die Welt, die wir vergessen haben.
  • Deine Augen, die lassen Dich zuschauen, wie die Natur erblüht in ihren prachtvollen Farben.
  • Gehörsinn, was wären wir, wenn wir das Rauschen des Meeres, den Gesang der Vögel, Musik und die Stimmen unserer Liebsten nicht hören könnten.
  • unsere Erfahrungen, denn sie machen uns weiser.


Dankbarkeit ist ein sehr starker Magnet, der in unser Leben noch mehr Dinge zieht, für die wir dankbar sein können. Und das ist das, was ich mir, euch und unserem Planeten vom ganzen Herzen wünsche.

In Liebe

Olga

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Olga Nickel aus Berlin, 34 Jahre jung, seit 10 Jahren offiziell (gefühlte 14 Jahre), allein erziehende Mama von einem fast vierzehnjährigem wunderbaren jungen Mann, gelernte Pharmareferntin und seit drei Jahren lernende Jungunternehmerin